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Auswahl des Suchmodus


Die schnelle Suche spart Zeit, funktioniert aber eventuell nicht in allen Fällen. Die lange Suche arbeitet umfassend, benötigt aber wesentlich mehr Zeit. Die beste Strategie ist, zuerst die schnelle Suche auszuprobieren und dann, falls nötig, die lange Suche.

Die schnelle Suche ist am besten geeignet für die Wiederherstellung von Dateien, die versehentlich oder durch einen Virus gelöscht worden sind, und für die Rekonstruktion eines defekten RAID- oder übergreifenden Volumes. Sie ist sehr schnell. Sie verwendet die Windows®-Dateisystemstruktur; daher werden die ursprünglichen Ordnerpfade fast immer wiederhergestellt. Wenn allerdings die Dateistruktur in Mitleidenschaft gezogen worden ist, wie zum Beispiel bei einem beschädigten oder gelöschten Volume, funktioniert dieser Modus möglicherweise nicht.

Die lange Suche kann verwendet werden, wenn das Laufwerk neu formatiert, neu partitioniert oder beschädigt worden ist. In vielen Fällen findet sie auch dann Dateien, wenn die Windows®-Dateisystemstruktur in Mitleidenschaft gezogen worden ist. Die lange Suche sucht jeden Sektor des Laufwerks ab und benötigt wesentlich mehr Zeit. Auf schwer beschädigten Volumes werden unter Umständen Dateien ohne den ursprünglichen Ordner oder gar Dateinamen gefunden. Wenn der ursprüngliche Dateiname nicht bestimmt werden kann, wird der Datei ein Name im folgenden Format zugewiesen:

Dateityp + fortlaufende Nummer + Dateityp.

Zum Beispiel wird die erste Excel-Datei xls000001.xls genannt.

Wenn ein Laufwerk beschädigt oder aus einem anderen Grund nicht mehr intakt ist, erreichen Sie möglicherweise bessere Ergebnisse, wenn Sie den ganzen Datenträger absuchen. Wenn zum Beispiel Laufwerk D: beschädigt ist und sich auf Platte 1 befindet, suchen Sie auf Platte 1 statt auf Laufwerk D:.


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