Was ist ein defektes RAID?
Defektes Hardware-RAID
Ein Hardware-RAID ist hardwaremäßig implementiert, entweder direkt auf der Hauptplatine oder auf einem separaten RAID-Controller. Das Betriebssystem sieht das gesamte RAID als eine Platte. Die Einzelplatten werden von der Hardware angesteuert und sind dem Betriebssystem nicht zugänglich. Zum Beispiel wird ein RAID 0, das aus drei 1-GB-Platten besteht, in der Windows®-Datenträgerverwaltung (einem eingebauten Verwaltungstool) als eine einzige 3-TB-Platte angezeigt.
Ein Hardware-RAID kann defekt werden, wenn der Controller die Konfigurationsinformationen verliert. Sie sehen dann normalerweise bei der BIOS-Initialisierung während des Startvorgangs Fehlermeldungen, noch bevor Windows® gestartet wird. Windows® erkennt das RAID dann überhaupt nicht.
In diesem Fall siehe Beispiel 2 in Hardware-RAIDs wiederherstellen.
Wenn die Datenträgerverwaltung die RAID-Platte noch anzeigt, ist das RAID nicht defekt und kann wie eine gewöhnliche Festplatte behandelt werden. Die Datenträgerverwaltung zeigt die Platte evtl. als "nicht zugeordnet", "unformatiert", "Raw", "unbekannt" usw. an.
In diesem Fall siehe Beispiel 1 in Hardware-RAIDs wiederherstellen.
Defektes Software-RAID
Ein Software-RAID wird mit der Windows®-Datenträgerverwaltung erstellt. Die Einzelplatten werden in der Datenträgerverwaltung angezeigt.
Häufige Gründe für ein defektes Software-RAID sind:
Das RAID wird in der Datenträgerverwaltung gelöscht.
Durch einen Plattenausfall verliert Windows® die Konfiguration.
Windows® wird upgegradet oder neu installiert.
Wenn ein RAID defekt ist, werden die ihm zugeordneten Plattenbereiche in der Datenträgerverwaltung als "nicht zugeordnet" oder "unbekannt" angezeigt.
In diesem Fall siehe Software-RAID wiederherstellen.
Übergreifende Volumes werden ebenfalls mit der Datenträgerverwaltung erstellt, für sie gilt das gleiche.
Copyright © 2017-2026 QueTek Consulting Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
|